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Missverständnisse bei Gesell

"Ich bin der Wahrheit verpflichtet,
wie ich sie jeden Tag erkenne,
und nicht der Beständigkeit."


(Mahatma Gandhi)

Worum geht's?

Wir sind dem "Gründervater" der Geldreformidee schuldig, seine Ideen nach bestem Wissen und Gewissen weiter zu entwickeln. Wir sollten dabei keine falsche Loyalität zu den ursprünglichen Thesen und Ideen an den Tag legen, selbst wenn Gesell gelegentlich fast als halbe Gottheit verehrt wurde und wird. Seine ursprünglichen Thesen zum Thema Geld- und Zinssystem sind nicht so unangreifbar, wie der eine oder andere vielleicht glaubt.

  1. Warenäquivalent
  2. Durchschnittlicher Wertverfall
  3. Zinserklärung
  4. Tauschparadigma
  5. Festwährung
  6. Praktische Umsetzung
  1. Warenäquivalent

    Wo Marx im Geld ein "Warenäquivalent" sah, da sah Gesell die Überlegenheit des Geldes, da dieses nicht dem natürlichen Verfall unterworfen ist. Die einfache Lösung des Problems schien also zu sein, das Geld "den Waren" gleich zu machen, es also durch künstliche "Durchhaltekosten" auch verderben zu lassen. Was dabei vergessen wird: Man kann das Geld gar nicht nicht "den Waren" gleich machen, weil wir nicht in einer Eingüterwelt leben. "Die Waren" sind keine homogene Masse, sondern ganz unterschiedlich. Auch bei 10 oder 20 Prozent Umlaufsicherung wäre der Tomatenhändler dem Geldbesitzer hoffnungslos unterlegen, während der Juwelier den Werteverfall seiner Produkte gar nicht ins Kalkül zieht und auch heute schon dem Geldbesitzer überlegen ist (wegen der Inflation).

    Neuerdings will man das Geld nicht nur "den Waren", sondern auch noch der Arbeit gleich stellen. Ein hoffnungsloses Unterfangen: Wer seine Arbeitskraft nicht verkaufen kann, der verbringt die Zeit ohne zu arbeiten. Der "Wertverfall" der Arbeit liegt also bei 100 Prozent. Wer wollte ein Geld schaffen, das sofort wertlos wird, wenn man es nicht ausgibt?! Also: Man kann das Geld nicht "den Waren" gleichstellen und schon gar nicht der Arbeit.

  2. Durchschnittlicher Wertverfall

    Damit sind wir beim nächsten Thema: Es wird behauptet, das Geld müsse genau so viel Wertverlust angehängt kriegen, wie "die Waren" im Durchschnitt an Wert verlieren. Frage: Nur die Waren oder auch die Häuser, Maschinen, Grundstücke? Vermutlich nur die Waren, die im Jahresverlauf mit dem Geld auch bezahlt werden. Und sicherlich muss der Durchschnitt gewichtet werden mit dem Anteil der jeweiligen Waren am gesamten Handelsvolumen. Sollte man die Gewichtung an der Häufigkeit der Verkaufsvorgänge oder an deren Marktwert ausrichten? Ist es ein arithmetisches Mittel, ein geometrisches Mittel oder ein harmonisches Mittel? Viele Fragen, wenig Klarheit.

    Machen wir doch mal eine Überschlagsrechnung, um den ungefähren Wertverfall zu bestimmen: Fast alle Lebensmittel haben einen jährlichen Wertverfall von 100 Prozent, ausgenommen Konservendosen und alkoholische Getränke. Kleidungsstücke kommen schnell aus der Mode und werden im Halbjahrestakt in großen Verkaufsaktionen mit Rabatten von 30, 40, 50 Prozent unters Volk gebracht. Elektroartikel wie Computer sind sprichwörtlich nur noch die Hälfte wert, sobald man das Geschäft nach dem Kauf verlassen hat und Automobile verlieren im ersten Jahr etwa 15-20 Prozent des Kaufpreises an Wert. Alle Dienstleistungen, die nicht in Anspruch genommen werden, haben einen Wertverfall von genau 100 Prozent.

    Wir sehen: Der durchschnittliche Wertverfall der gehandelten Waren ist viel höher als 5,2 oder 6 Prozent. Der sogenannte "Urzins" (von 2-3 Prozent) hat nichts, aber auch gar nichts mit dem durchschnittlichen Wertverfall der Waren zu tun. Demzufolge muss die Höhe der Umlaufsicherung auch nicht an dieser fiktiven Größe ausgerichtet werden. Der durchschnittliche Wertverfall der Waren ist völlig bedeutungslos! Die richtige Höhe der Umlaufsicherung muss pragmatisch festgelegt werden: So hoch, dass es keine Probleme mit der Liquiditätsschwelle gibt, so niedrig, dass jeder trotzdem das Geld haben will.

  3. Zinserklärung

    Gesell leitet den Zins bekanntermaßen aus der Überlegenheit des Geldes gegenüber "den Waren" ab. Im Tausch von Ware gegen Geld sei das Geld überlegen und könne deshalb einen Zins erpressen, denn der Geldbesitzer könne ohne anfallende Kosten warten, der Warenbesitzer jedoch nicht. Dieser Geldzins, der aus der "Tauschsphäre" statt aus der "Produktionssphäre" wie bei Marx kommt, wird auf das Realkapital übertragen: Keine Fabrik und kein Haus wird gebaut, wenn es nicht wenigstens den realen Geldzins als Rendite erwirtschaften kann.

    Diese Zinserklärung ist in dieser Form unhaltbar. Erstens müßte nach dieser Logik auch im Naturaltausch von Waren ein Zins auftreten, z.B. beim Tausch von Tomaten gegen Holzmöbel, denn die Tomaten verderben deutlich schneller als die Möbel und sind folglich im Tausch unterlegen. Laut Gesell soll der Zins aber erst dann in der Welt sein, wenn unverderbliches Geld ins Spiel kommt, nicht schon beim direkten Tausch von verderblichen Waren (ausführlich in: Beyer, 1932, S.5-10).

    Zweitens kann man den Zins nicht aus einer Tauschsituation erklären, die praktisch in einer logischen Sekunde stattfindet, denn der zu zahlende Zins ist abhängig von der verstreichenden Zeit (siehe dazu Dorfner). Im Tausch gibt es diese Zeitdimension nicht. Die Gesellsche Zinserklärung aus dem Tausch heraus ist unlogisch. Andere Zinstheorien sind gehaltvoller und sollten nicht zugunsten der Gesellschen Zinstheorie verworfen werden. Die Keynes'sche Liquiditätspräferenztheorie taugt bekanntermaßen bestens zur Erklärung einer Zinsuntergrenze und wird auch oft von Geldreformern zur Argumentation herangezogen.

  4. Tauschparadigma

    Für Gesell ist Geld als Mittel zur Erleichterung des Gütertausches entstanden. Er befindet sich mit dieser Vorstellung in bester Gesellschaft: Schon Aristoteles vertrat dieselbe Ansicht; Adam Smith glaubte als klassischer Ökonom ebenso wie Vertreter der neoklassischen Mainstream-Ökonomik an diese Geldentstehungstheorie. Vor der Geldwirtschaft, so vermutet man, haben die Menschen mit ihrer inneren Tauschneigung ("homo oeconomicus") umständlich Schaf gegen Ziege und Kuh gegen Pferd tauschen müssen. Dann kam man auf die geniale Idee, dass man mit einem Zwischentauschmittel diesen komplizierten Vorgang deutlich vereinfachen konnte. Diese Vorstellung einer vorkapitalistischen Tauschwirtschaft ist jedoch reine Fiktion. Dalton (1982, S.182-188) schreibt:

    "Eine auf Vermutungen basierende Geschichte von Tauschtransaktionen wird erfunden, um die Nützlichkeit von Geld aufzuzeigen. (...) Ohne jeglichen Beweis nimmt man an, dass am Anfang gewöhnliche (...) Markttransaktionen ohne Geld abgewickelt wurden. (...) Ohne Frage erleichtert es den Markttausch, wenn verschiedene Güter in Geldpreisen ausgedrückt werden zum Vorteil von Käufer und Verkäufer. Falsch ist es, zu postulieren, dass eine Situation mit weitverbreitetem Gütertausch jemals in der Realität existiert habe; (...) und dass wichtige Marktsektoren existiert hätten, bevor Geld existierte. (...) Reiner Gütertausch - im strengen Sinne eines geldlosen Markttausches - ist in Gesellschaften aus Vergangenheit und Gegenwart, über die wir zuverlässige Informationen besitzen, niemals ein quantitativ nennenswertes oder gar beherrschendes Muster für ökonomische Transaktionen gewesen. (...) Geldloser Markttausch stellte keine evolutionäre Stufe (...) vor dem Beginn eines geldvermittelten Markttausches dar."

    Geld ist also nicht zur Erleichterung des Tausches entstanden. Zweifelsohne kann man eine moderne, arbeitsteilige Wirtschaft dennoch als eine Tauschwirtschaft interpretieren, wo jeder Marktteilnehmer das tut, was er am besten kann und wo die Überschüsse (hergestellten Produkte) am Markt bzw. im Supermarkt ausgetauscht werden. Bei dieser Vorstellung von unserer Wirtschaft entgeht einem aber einiges, das auch relevant für die Funktionsweise und die Dynamik unseres Wirtschaftssystems ist. Wir leben in einer Verpflichtungsökonomie, in der ökonomische Akteure Rechnungen bezahlen und Zinsdienste leisten müssen. Wenn sie das nicht schaffen, haften sie mit ihrem Hab und Gut. Diese Angst vor dem Verlust des Eigentums und der gesellschaftlichen Stellung und die gleichzeitige Chance auf Vermehrung des Eigentums (Gewinn), wenn die Rechnungen bezahlt sind und etwas übrig bleibt, treibt die Unternehmer an zu Höchstleistungen, zu Innovationen, zu Wachstum. Stadermann (2002, S.7-9) schreibt dazu:

    "Die Vorstellung insbesondere der Neoklassik, Menschen hätten zu allen Zeiten gewirtschaftet, ist ein folgenschwerer Irrtum, der dann den Tausch, statt der in Geld ausgedrückten gegenseitigen Verpflichtungsakte zum Kern der Wirtschaft macht."

  5. Festwährung

    Mit der Einführung einer Geldreform soll die Inflation ebenfalls der Vergangenheit angehören. Die "Festwährung" oder "Indexwährung" soll so ausgestaltet sein, dass die Geldausgabe an einen Konsumentenpreisindex gekoppelt sein soll mit dem Ziel, den Geldwert über Zeit und Raum absolut stabil zu halten. Abgesehen von Problemen mit der Messung des Geldwertes (Waren und Warenkorb bleiben nicht konstant über die Zeit) ist die Fähigkeit der Zentralbank zur exakten Steuerung des Preisindexes begrenzt. Die Vermutung, man könne das Preisniveau geradezu mechanisch steuern, kommt von einer Überschätzung der Quantitätstheorie.

    Hinter der Quantitätstheorie steckt die sogenannte Fishersche Verkehrsgleichung (P * H = M * V), die per Definition immer erfüllt ist (eine Tautologie). Egal welche Geldmengendefinition man für 'M' einsetzt, die Größe 'V' ist dann die zu dieser Geldmengendefinition gehörige Umlaufgeschwindigkeit und die Gleichung stimmt. Dabei ist 'P' das Preisniveau und 'H' das Handelsvolumen. Keine der vier Variablen ist wirklich eindeutig definiert und bekannt, sodass man mit der Gleichung eigentlich wenig anfangen kann.

    Angeblich wird nach der Einführung der "Umlaufsicherung" die Umlaufgeschwindigkeit 'V' zu einer Konstante, sodass man durch die Steuerung der Geldmenge das Preisniveau störungsfrei steuern könne. Die umgestellte Gleichung wäre dann P = V * (M/H) und man müsste bei Konstanz von 'V' nur die Geldmenge 'M' gleichmäßig mit dem Handelsvolumen 'H' erhöhen, um das Preisniveau 'P' konstant zu halten (Vgl. Niederegger, 1997, S.30). Abgesehen davon, dass es "die Geldmenge" gar nicht gibt, sondern nur verschiedene Geldmengendefinitionen, wird die Durchführung einer Geldreform die Konstanz der Umlaufgeschwindigkeit einer wie auch immer definierten Geldmenge nicht sicherstellen können, bestenfalls wird es zu einer Reduzierung der Liquiditätsbestände und damit zu einer Erhöhung der weiterhin schwankenden Umlaufgeschwindigkeit kommen.

    Der sture Glaube an die Quantitätsgleichung resultiert in einer rein monetären Inflationserklärung. Es gibt jedoch vielfältige Begründungen für das Aufkommen von Preissteigerungen, von denen die ausufernde Geldvermehrung durch Staat oder Zentralbank nur eine ist (Kaun und Feldmann, 1986, S.13). Die Angebotsinflation ("cost push inflation") beschreibt eine durch angebotsseitige Kostensteigerungen ausgelöste Preiserhöhungswelle, z.B. durch Ölpreissteigerungen oder durch hohe Lohnabschlüsse mit nachfolgender Lohn-Preis-Spirale. Die Nachfrageinflation ("demand pull inflation") beschreibt eine autonome Steigerung der Güternachfrage mit nachfolgendem Druck auf die Preise. Statt durch expansive Geldpolitik kann die Nachfrageinflation auch durch psychologische Faktoren beeinflusst werden, z.B. eine verstärkte Investitionsneigung oder ein besseres Konsumklima. Die Erwartungsinflation ("expectational inflation") kommt zustande, wenn Händler mit einer allgemeinen Preissteigerung rechnen und diesen Wertverlust ihrer Einnahmen durch eigene Preiserhöhungen ausgleichen wollen.

    Bei den nichtmonetären Ursachen der Preisteigerung stellt sich nach der Preissteigerung dann ein entsprechend höherer Bedarf an Geldversorgung ein, sodass man vermuten könnte, die im Nachhinein gestiegene Geldversorgung sei der Grund für die Preissteigerung gewesen. Das ist aber nicht der Fall. Wenn die Zentralbank in diesem Szenario stur ihre Geldmengenziele verfolgt und keine Rücksicht auf die bereits gestiegenen Preise nimmt, dann gewinnt sie möglicherweise an Glaubwürdigkeit, löst aber eine deflationäre Depression aus, während sie darauf wartet, dass die Preise wieder auf das alte Niveau fallen. So etwas kann nicht Sinn und Zweck der Indexwährung sein.

  6. Praktische Umsetzung

    Das Kleben von Wertmarken auf Geldscheine ("Klebegeld"), der Abdruck von Werttabellen auf der Rückseite des Geldscheins ("Tabellengeld") oder der zufällige kostenpflichtige Umtausch ganzer Geldserien ("Seriengeld") ist für eine moderne Volkswirtschaft völlig undenkbar. Die Umsetzung einer Geldreform muss praktikabel und elegant erfolgen, regelmäßige Bastelstunden und Unsicherheit wie beim Lotto sind den Wirtschaftenden wirklich nicht zuzumuten. Die Umlaufgebühr muss stetig anfallen und finanzmathematisch exakt erhoben werden. Die Frage der Behandlung von Buchgeld im Zusammenhang mit der Geldreform ist auch nicht abschließend geklärt, dieses Thema wird jedoch im Abschnitt über "Vollfreigeld" aufgegriffen. Die Umsetzung kann mit elektronischem Geld bei Verzicht auf Scheine und Münzen problemlos erfolgen. Andere Vorschläge sind Magnetstreifen in den Banknoten (Goodfiend, 2000) oder der wachsende Preismultiplikator (Campo), der hier kurz erläutert werden soll:

    Jedes Geschäft kann die Preise in den Schaufenstern und auf den Speisekarten unverändert lassen. An der Kasse wird in allen Geschäften die zu bezahlende Summe mit einem Faktor multipliziert, der mit der Zeit ansteigt und das Ergebnis dieser Multiplikation ist dann der Preis, den man bezahlen muss. Nach einer Woche ist der Faktor 1,001, nach 2 Wochen 1,002 und nach 52 Wochen 1,052. Alle Löhne und Gehälter, alle Gebühren und Pensionsansprüche wachsen über das Jahr mit dem selben Faktor an. Nach einem Jahr (oder 2, oder 3 Jahren) kann man den Faktor wieder auf 1 zurücksetzen, bucht von allen Geldguthaben 5,2 Prozent ab, tauscht das Bargeld gegen entsprechende Gebühr um und das Spiel geht von vorne los. So hat man das Halten von Liquidität verteuert, ohne dass der Wertmesser Geld aufweicht; Preise bleiben über die Zeit vergleichbar.

    Manche werden erkannt haben, dass der vorangehende Vorschlag einer dosierten Inflation recht nahe kommt. Normalerweise wird die Inflation in Geldreformerkreisen sehr kritisch gesehen. Das Problem ist, dass Inflation in der Vergangenheit lange recht sprunghaft daherkam: Mal 5 Prozent, dann wieder 0,5 Prozent. Dadurch kommt viel Instabilität in die Welt und kein Wirtschafssubjekt kann risikolos langfristige Verträge abschließen. Würde es gelingen, diese Inflationsraten über die Zeit konstant auf ausreichender Höhe zu halten, wäre Geldzurückhaltung kein Hindernis mehr für den Realzins, im Wettbewerb auf Null Prozent abzusinken. Das könnte so aussehen, dass die Zentralbank ihr Inflationsziel von heute etwa 2 Prozent auf 4 oder 5 Prozent anheben würde. Alle nominalen Zinssätze würden entsprechend ansteigen (Inflationsausgleich: "Fisher-Effekt"), sodass kein Sparer betrogen wird und real keine zusätzliche Umverteilung stattfindet.

    Die Forderungen der Geldreformer wären in diesem Szenario fast ausnahmslos erfüllt - kein Marktakteur könnte dann Geld ohne Verlust horten. Die dosierte Inflation ist die praktischste, einfachste Art der Geldreform. Der einzige Nachteil dieser Variante ist, dass Geld kein konstanter Wertmesser mehr ist, dass also Preise von Waren nicht so einfach über die Zeit verglichen werden können und dass Speisekarten häufiger neu gedruckt werden müssen. Bei Lohnabschlüssen und anderen langfristigen Verträgen kann die erwartete Inflation berücksichtigt werden (Indexierung). Falls hier der Einwand kommt, dass man die Inflation nicht so exakt steuern kann, dem sei gesagt, dass auch eine Inflationsrate von Null Prozent schwierig zu steuern ist, vermutlich noch viel schwieriger als eine Inflationsrate von vier oder fünf Prozent.


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