Mit einem Backup-Tool lassen sich Daten sichern

Seitdem es die Datenerfassung gibt, besteht auch die Gefahr, die gesammelten Daten zu verlieren. Lochkarten und Bücher können Brände zum Opfer fallen. Digitale Medien sind anfällig für Fehlfunktionen.

Mit all den Nachteilen, die die Erfassung von Daten in Büchern und auf Schriftrollen hat, gilt sie doch wenigstens als sicher und beständig. Wenn die Daten korrekt archiviert werden, führt nur Diebstahl oder ein Brand zu deren Verlust. Die digitale Erfassung aber hat gegenüber herkömmlichen Methoden viele Vorteile, die nicht ignoriert werden können.

Digitale Daten können in großem Umfang auf einer geringen Fläche gespeichert und gelagert werden. Die Daten können über das Internet an jeden geschickt werden. Sie lassen sich in beliebigem Umfang sehr kostengünstig vervielfältigen. Änderungen an einem digitalen Dokument lassen sich mit minimalem Aufwand vornehmen. Die Bearbeitung und das Durchsuchen eines elektronischen Dokumentes kann automatisiert werden.

Bei der Lagerung einer Datei werden technische Geräte wie eine Festplatte verwendet. Wie jedes andere hoch entwickelte technische Gerät ist aber auch eine Festplatte anfällig für Fehler, Materialermüdung und Verschleiß. Datenträger, die mit einem ähnlichen Prinzip arbeiten, sind ebenfalls anfällig für Ausfälle. Durch die moderne Netzwerktechnik werden in einigen Fällen die Dateien nicht lokal gespeichert. Sie werden über eine Internetleitung oder ein Intranet-Netzwerk an Server verschickt, die unter Umständen weit entfernt sind. Wenn eine Störung in der Struktur vorliegt, die die Kommunikation mit dem Server ermöglicht, so kann auf die Daten nicht zugegriffen werden.

Um wichtige Daten jederzeit verfügbar zu haben, sollte daher regelmäßig eine Datensicherung vorgenommen werden. Von allen wichtigen Daten wird auf einer weiteren Festplatte, einer CD-ROM, einem Server oder einem anderen Medium eine Kopie angelegt, sodass die Daten auf dem anderen Gerät verfügbar sind, wenn ein Gerät ausfällt. Mit einem Backup Tool, das in einem Softwaregeschäft gekauft werden kann, kann das Erstellen eines Backups automatisiert und vereinfacht werden. Dadurch wird sichergestellt, dass alle relevanten Daten für die Sicherung erfasst werden.

 

Tuning-Programme: Ausführung des PCs beschleunigen

Ein Computer, der von seinen reinen Leistungswerten her schnell sein sollte, kann sich in der Praxis trotzdem als langsam erweisen. In solchen Fällen soll Tuning-Software Abhilfe schaffen.

Leider ist es auch bei modernen PCs und Notebooks nicht immer der Fall, dass die hardwaretechnisch mögliche Leistung auch tatsächlich zur Verfügung steht. Der Grund dafür ist softwareseitig zu suchen, da optimales Arbeiten mit einem Computer nur möglich ist, wenn alle Treiber richtig installiert und die Systemeinstellungen korrekt vorgenommen wurden. Einige Anbieter auf dem Markt für Computersoftware haben sich daher auf Tuning-Programme spezialisiert, die den Anwendern dabei helfen sollen, die bestmögliche Leistung aus ihrem Gerät zu holen.

Tuning-Software kann unterschiedliche Aufgaben für ihre Benutzer übernehmen. Eine der wichtigsten ist das Entfernen von Dateiresten, die sich beim Installieren und Löschen von Programmen ergeben haben. Es existieren immer wieder Deinstallationsroutinen, die nicht alle Dateien einer Software von der Festplatte löschen oder es haben sich Dateien angefunden, die von mehreren Programmen gleichzeitig genutzt wurden und deshalb nicht gleich entfernt werden konnten.

Ähnliches gilt für die sogenannte Registrierungsdatei (Registry) des Betriebssystems. In dieser sind Informationen zu den installierten Programmen enthalten, die nach einer Programmlöschung nicht immer richtig aktualisiert werden. Ein gutes Tuning-Programm sollte die Registrierungsdatei von veralteten Einträgen befreien können, um so die Ausführung des Systems zu beschleunigen. Wichtig sind diese Prozeduren auch deshalb, weil sie zur Systemstabilität beitragen.

Um den Leistungsumfang eines Tuning-Programms abzurunden, sollte die Software in der Lage sein, Hardwarekonflikte zu erkennen, die auf fehlerhaft installierte Treiber zurückzuführen sind. Die Treiberinstallationen müssen entweder repariert werden oder es muss eine Aktualisierung des Treibers vorgenommen werden.

 

Die Möglichkeiten des Java-Hosting im Internet

Java ist eine weitverbreitete Programmiersprache, die bei Anwendung im Internet das Erzeugen dynamischer Inhalte erlaubt. Damit diese Möglichkeit auch genutzt werden kann, benötigt man spezielle Java-Hosts.

Java ist eine der objektorientierten Programmiersprachen. Sie wird insbesondere eingesetzt, um Anwendungen für das Internet zu programmieren und ist verwandt mit der Skriptsprache Java-Skript. Damit Java-Programme ablaufen können, benötigen sie eine Java-Laufzeitumgebung beziehungsweise eine Java-Plattform. Der Vorteil dieser Plattform liegt darin, dass sie unabhängig vom verwendeten Betriebssystem ist und so auf verschiedenen Computern laufen kann. Bei der Programmierung einer Software in Java muss man sich also keine Gedanken darüber machen, auf welchem System der Anwender das Programm schließlich ausführen wird. Diese Unabhängigkeit vom Betriebssystem hat Java zu einer Verbreitung verholfen.

Damit Java-Programme im Internet verwendet werden können, werden sogenannte Java-Servlets geschrieben, die auf einem Host installiert werden und von dort Anfragen eines Clients entgegennehmen und bearbeiten können. Der Host kann eine Internetseite sein, die man als Internetbenutzer aufruft, um auf dieser Seite ein Programm auszuführen. Der Benutzer des in Java geschriebenen Programms wird dann als Client bezeichnet und schickt seine Anfragen an den Host. Java-Servlets zeichnen sich dadurch aus, dass sie die Inhalte, die dem Besucher der Website auf seine Anfrage hin angezeigt werden, dynamisch erzeugen können. Die Inhalte werden also erst im Zeitpunkt der Anfrage erstellt. Damit diese Java-Servlets lauffähig sind, benötigt man als Website-Betreiber ein spezielles Hostingangebot, das heißt, dass der Host in der Lage sein muss, mit Java-Servlets umzugehen.

Viele Webhosting-Betreiber bieten ihren Kunden daher spezielle Java-Hosting-Produkte an. Diese sind ausgelegt auf das Ausführen von Servlets und sind entsprechend eingerichtet. In der Regel wird es bei diesen Angeboten so sein, dass die Hosting-Umgebung eine Vielzahl von Applikationen und Datenbanken unterstützt. So bieten viele Java-Hosts auch die Verwendung von PHP und das Einrichten einer MYSQL-Datenbank an. Häufig ist es notwendig, dass ein Zusammenspiel unterschiedlichster Applikationen stattfindet, damit das Java-Servlet optimal eingesetzt werden kann. Wenn die Serverumgebung richtig konfiguriert ist, sollten die Java-Anwendungen schnell und sicher ablaufen können.

Einige Anbieter weisen ihre Hosting-Angebote nicht gesondert als Java-fähig aus, sondern führen diese Möglichkeit unter den Eigenschaften des Serverpakets auf. Es kann also sinnvoll sein, die Angebote eines Providers genauer danach abzusuchen, ob Java-Servlets lauffähig sein werden.

 

Freeware Antivirusprogramme für die Computersicherheit

Mit einem kostenlosen Virenscanner kann man eventuelle Schädlingsprogramme rechtzeitig identifizieren und gegebenenfalls auch wieder von der Speicherfestplatte des PCs entfernen lassen.

Um den Computer vor unliebsamen Eindringlingen, Schadprogrammen und Viren zu schützen, gibt es spezielle Schutzprogramme, die man teilweise auch kostenfrei nutzen kann. Freeware Antivirusprogramme gibt es in einer ganz ansehnlichen Anzahl von den unterschiedlichsten Anbietern und von verschiedener Qualität. Teilweise bieten kommerzielle Softwareentwickler für Privatleute ihre PC-Programme kostenlos an. Auf diese Weise erzielen sie hohe Nutzerzahlen und können damit bei ihren gewerblichen Kunden werben. Auch ist es auf diese Weise möglich, tagtäglich Erfahrungen mit einem umfangreichen Grundbestand an PC-Nutzern zu sammeln. Die Chancen, ein möglichst leistungsfähiges Antivirenprogramm anzubieten, steigen dadurch zusätzlich. Wer also seinen Computer nur zu privaten Zwecken nutzt, für den kann es eine sehr sinnvolle Angelegenheit sein, sich ein solches PC-Programm zu installieren und von den Gratisangeboten auch Gebrauch zu machen.

Doch es gibt auch etliche weitere Freeware Softwareanbieter, die mit ihren Antivirenprogrammen werben. Wichtig für den Anwender sollte in jedem Falle sein, dass die Datenbank der registrierten Viren möglichst regelmäßig aktualisiert wird. Je besser die Pflege der Antivirendatenbank ist, um so höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass mögliche Gefahren auch rechtzeitig entdeckt werden. Viele professionelle Schutzprogramme nehmen sogar mehrmals täglich ein Update ihrer Software vor. Für die Auswahl des persönlichen Computerschutzes sollte man sich am besten vor der Installation dazu erkundigen, wie beim jeweils vorgesehenen Programm die Update-Regelmäßigkeit gestaltet ist. Natürlich sollte dabei auch ein Blick auf die weiteren Einzelfunktionen der Software nicht fehlen. Teilweise werden die Programme in Kombination mit anderen Schutzprogrammen angeboten, wie zum Beispiel einer Firewall oder spezialisierten Spyware Abwehrprogrammen. Welchen Sicherheitsumfang welches PC-Programm enthält, lässt sich meist auf der Produktseite des Anbieters nachlesen. Auch Computermagazine berichten öfters über die neuesten Entwicklungen bei den gängigsten Antivirusprogrammen.

 

Festplatten-Daten richtig löschen mit diversen Diensten

Auf der Festplatte eines Rechners sind alle Informationen und Daten gespeichert, die man mit dem Computer nutzen und konsumieren kann. Manchmal ist es aber wichtig, brisante Daten dauerhaft zu löschen.

Die meisten Computer haben mehrere Festplatten. Sollte ein Rechner nur eine Festplatte haben, so ist diese meistens in mehrere Partitionen aufgeteilt. Das betrifft häufig die Festplattenaufteilung von Notebooks oder kleineren Computern. Bei einem aufgeräumten Computer sind in den verschiedenen Teilen des Festplattenspeichers auch verschiedene Datentypen gespeichert. Auf der Hauptpartition finden sich die Daten für das Betriebssystem und verschiedene Programme, auf der größten Nebenpartition sind meistens Filme und Musikdaten abgespeichert und auf einer weiteren, meistens kleineren Partition findet man die Recoverydaten über Treiber und das Betriebssystem für eine mögliche Systemneuaufsetzung.

Informationen, die auf der Festplatte gespeichert werden und zusammengehörig sind, werden in zusammenhängenden Bereichen auf der Festplatte vermerkt. Dies geschieht durch die Stellung von magnetischen Stiften, die zusammengenommen einen binären Code ergeben. Wenn eine Festplatte Informationen besonders schnell bereitstellen soll, sollten alle Programmteile in zusammenhängenden Bereichen gespeichert sein. Das kann man durch eine regelmäßige Defragmentierung der Festplatte sicherstellen. Wenn Programme oder Teile gelöscht werden, dann werden die betreffenden Bereiche vermerkt, dass diese wieder überschrieben werden können. Die Magnetstifte selbst werden aber nicht verstellt, solange die Bereiche nicht für andere Inhalte genutzt werden. Deshalb kann man selbst nach dem Löschen der Programme die Inhalte wieder herstellen, wenn sie noch nicht überschrieben wurden.

Diverse Inhalte sollten aber aus Datenschutzgründen nach dem Löschen für niemanden mehr lesbar sein. Das kann man nur erreichen, wenn die Bereiche mit einem anderen Inhalt überschrieben werden. Festplatten-Daten richtig löschen können viele Anwendungen aus dem Internet, indem sie den Speicherraum für Löschinhalte mit neuen Informationen belegen. Somit werden die Magnetstifte neu ausgerichtet. Dabei ist es egal, wie der neue Inhalt aussieht. Die neuen Daten sind aber strukturell sehr einfach gehalten, um den Vorgang zu beschleunigen.